"Zammgrauft" - Ein Polizeikurs für Jugendliche
Projekt der Klasse 7M
mit Unterstützung der silberstern GmbH
Schüler entdecken die Faszination der Moore
Rund 150 Schülern der Grund- und Mittelschule Buchenberg bot sich am Donnerstag, den 19. Mai 2011,
bei drei aufeinanderfolgenden Führungen des Bund Naturschutz (BN) die Gelegenheit, die Geheimnisse des
Lebensraumes Moor zu erkunden. Den Anlass gab die Wanderausstellung „Baden in der Faszination der Moore“,
die unter der Fahne der Allgäuer Moorallianz ins Leben gerufen wurde und von der Gemeinde Buchenberg für einige
Wochen in der Grund- und Mittelschule gezeigt wurde. Schüler und Lehrer machten sich beim Moorbad auf einen
Rundweg, um Pflanzen und Tiere im Moor vor ihrer Haustür kennenzulernen.
„Was hat die Rauschbeere mit dem Hochmoor-Gelbling zu tun? Wie giftig ist der Biss der Kreuzotter?“ Diese und viele
weitere Fragen erläuterten die beiden Expertinnen vom Umwelt Mobil des BN den interessierten Schülern. Zudem
demonstrierten sie die Speicherfähigkeit der Torfmoose, erklärten die Bedeutung der Moore als Wasserspeicher und
zeigten uns seltene Pflanzen, wie beispielsweise den fleischfressenden Sonnentau.
Darüber hinaus führte der Buchenberger Naturliebhaber Werner Sponsel sechs weitere Klassen an verschiedenen Tagen
ehrenamtlich durch diese faszinierende Landschaft, sodass nun der Großteil unserer Schüler sich intensiv mit dieser Thematik
beschäftigt haben dürfte und nun hoffentlich besser versteht, weshalb dieser einzigartige Lebensraum vor unserer Haustür
geschützt werden muss. (vh)
25 Jahre Tschernobyl
Vor 25 Jahren, am 26. April 1986, explodierte der Atomreaktor in Tschernobyl, einem Ort in der heutigen Ukraine.
Wir, die Klasse 9M, besuchten am 9.Februar eine Wanderausstellung zu diesem schrecklichen Thema in der Kemptner
Sankt Mang Kirche, wobei wir anschließend ein Gespräch mit einer Zeitzeugin führen durften. Die Ausstellung fand vom
6.-11.Februar statt, als Erinnerung an die damalige Katastrophe und die heute noch spürbaren Folgen. Die radioaktive
Wolke, die bei der Reaktorexplosion entstand, verstrahlte vor allem die Ukraine, Weißrussland und viele andere
europäische Länder. Bis heute starben mehrere tausend Menschen an den Folgen wie Krebserkrankungen und noch immer
kommen in der Umgebung von Tschernobyl viele Kinder mit schweren Missbildungen auf die Welt.
Die Ausstellung erwies sich für uns Schüler als sehr hilfreich, da viele von uns überhaupt keine Vorstellung davon hatten,
wie schlimm diese Katastrophe wirklich war. Wir konnten viele Informationen sammeln, die in Form von Schautafeln, kurzen Filmen,
Interviews oder einer digitalen Darstellung über die Ausbreitung der radioaktiven Wolke aufbereitet waren.
Das anschließende Gespräch mit einer Zeitzeugin, die damals in Tschernobyl als Krankenschwester die verletzten und kranken
Menschen versorgen musste, war für uns Schüler ein besonderes Highlight. Die Dame beantwortete alle Fragen, die uns auf dem
Herzen lagen und wir waren erstaunt und entsetzt zugleich über das, was sie uns berichtete. Sie erzählte, dass die Menschen vor
Ort zum Teil gar nicht wussten, was passiert war, weil die Regierung die Katastrophe verheimlichen wollte. Viele Menschen – darunter
auch sie selbst – erlitten Fehlgeburten und andere Neugeborene kamen mit Krankheiten oder Missbildungen zur Welt und tun das
noch heute. Kaum ein Mensch, der dort lebt, ist völlig gesund.
Im Großen und Ganzen war diese Ausstellung mit dem anschließenden Zeitzeugengespräch für uns Schüler viel interessanter, als wir
uns das vorgestellt hatten. Zudem werden wir die Informationen dank dieser einmaligen Möglichkeit mit einer direkt betroffenen Person
zu sprechen, der etwas so Schlimmes widerfahren ist, nicht mehr so schnell vergessen.
Carolin Jörg 9M
Allgäuer Autor liest an der Mittelschule Buchenberg | | |
In den Genuss einer besonderen Veranstaltung kamen am Donnerstag, den 10.02.11, die Schüler der 9. + 10. Klassen unserer Schule. Der im Ostallgäu lebende Autor Robert Domes las aus seinem beeindruckenden Erstlingswerk „Nebel im August“, das mittlerweile weit über die Grenzen Bayerns hinaus für Aufsehen sorgt. Dabei bewies der sympathische Autor, dass man die heutige Jugend durchaus noch für Literatur begeistern, ja sogar Interesse wecken kann für ein so schwer verdauliches Thema wie die Euthanasie im 3. Reich. In dem biografischen Roman wird das tragische Leben eines Jungen geschildert, der 1929 als Kind fahrender Händler in Augsburg geboren wurde. Seine Familie gerät 1933 ins Visier der Nazi-Bürokratie. Mit knapp vier Jahren wird Ernst Lossa aus seiner Familie gerissen. Er wächst in einem Waisenhaus auf, wo er sich zu einem schwer erziehbaren Jungen entwickelt, der lügt, stiehlt und die erzwungene Ordnung immer wieder stört. Mit zehn Jahren schieben ihn die Nonnen in ein nationalsozialistisches Erziehungsheim ab. Doch auch dort ordnet sich Ernst nicht unter. Eine Gutachterin stempelt ihn als asozialen Psychopathen ab. Nach zwei Jahren weisen ihn die Erzieher in ein Irrenhaus ein, obwohl der Junge weder behindert noch geisteskrank ist. In Irsee bei Kaufbeuren wird er im August 1944 im Alter von knapp 15 Jahren mit einer Überdosis Morphium umgebracht. So erlebt Ernst Lossa Aufstieg und Fall des Hitlerregimes aus einem ganz besonderen Blickwinkel: von ganz unten. Im Anschluss an die 60 minütige Lesung beantwortete Robert Domes viele Fragen der Schüler, die sich beispielsweise für die Entstehung des Werkes, aber auch für die von ihnen als ungerecht und viel zu milde empfundene Bestrafung der damaligen Täter interessierten. Zum Abschluss der rundum gelungenen Veranstaltung signierte der Autor auf Wunsch vieler Schüler, die „Nebel im August“ bereits als Klassenlektüre gelesen hatten und dabei zum Teil schwer ergriffen waren, noch zahlreiche Bücher. Domes ist mit seinem Roman etwas gelungen, was jeder Geschichtslehrer anstrebt, aber nur sehr selten erreicht wird – jungen Menschen einen Einblick in eines der dunkelsten Kapitel deutscher Geschichte zu gewähren, ohne auch nur ein einziges Mal den moralischen Zeigefinger zu erheben. Eine Empfehlung nicht nur für junge Leser. (vh) | | |
Buchenberger Schüler besuchen Wanderausstellung "Mathematikum" in Kempten
Besuch 7a, 7m des Mathematikums in Kempten,
Kornhaus, am 14. März 2011
Am 14.März besuchten die beiden 7. Klassen mit ihren Klassleiterinnen Frau Marianne Götz, Frau Barbara Meier und sowie
Lehrerin Frau Susanne Müller im Rahmen des Mathematikunterrichts die Wanderausstellung „Mathematikum“ im Kornhaus Kempten.
Dabei experimentierten die 53 Schüler an zahlreichen Stationen. Besonders fasziniert waren sie dabei von der „Riesenseifenhaut“,
der „Leonardo-Brücke“, dem „Pythagoras zum Klappen“, dem „Smarties schätzen“ sowie des „kürzesten Weges durch Deutschland“.
Ein gelungener Ausflug mit sinnhaften Mathematikerfahrungen!
(Barbara Meier)
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7a und 7M vor dem Kornhaus | | Riesenpuzzle | | Verschiedene Matheaufgaben |
Berufsinformationsmesse am 03.02.2011 in Waltenhofen
Link zum Artikel der Berufsinformationsmesse
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Fächerwahlmesse 2011 Technik | | Fächerwahlmesse 2011 Wirtschaft | | Fächerwahlmesse 2011 Soziales |
Fußballweihnachtsturnier 2010
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Siegerteam 8-10 , Die Klasse 10 M | | Siegerteam 5-7 , Die Klasse 7 M | | Siebenmeterschießen im Finale der 5- 7 Klassen |
Abschlussfahrt der 10 M nach Barcelona im Juli 2010
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Ein Brunnen am Placa de la Catalunya | | Die ganze Truppe am Kolumbusdenkmal | | Abschlussbild bei den Wasserspielen |
Buchenberger Schüler besuchen ein U16 Länderspiel der Deutschen Nationalmannschaft in Augsburg
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Ein treuer Fan | | Der Zuschauerblock der "Buchenberger" | | Unser Team |